Diese unterschiedlichen Felder prägen heute meinen Blick und meine Arbeit mit InTruth.
Mich beschäftigt vielmehr eine Frage: Was passiert zwischen dem, was wir über uns wissen, und dem Moment, in dem dieses Wissen im wirklichen Leben gebraucht wird? Wenn Beziehung dazukommt. Verantwortung. Schuld. Erschöpfung. Oder ein Körper, der reagiert, bevor wir schon wissen, was diese Reaktion bedeutet.
Genau dort arbeite ich. Ich höre genau hin, unterscheide Ebenen und benenne Verwechslungen. Nicht, um dir deine Wahrheit abzunehmen, sondern damit du klarer erkennen kannst, was für dich tatsächlich stimmt. Dabei nehme ich den Körper ernst, ohne ihn zur einzigen Wahrheit zu machen. Meine Erfahrung aus der Intensivpflege prägt meinen Blick auf Körper, Belastung und die Frage, wann etwas fachlich oder medizinisch abgeklärt gehört. Medizinische Diagnostik oder Behandlung ist nicht Teil meiner Arbeit bei InTruth.
Nicht jede Wahrnehmung braucht sofort eine Erklärung. Aber Erkenntnis soll irgendwann eine Form im wirklichen Leben bekommen.
Vielleicht geht es irgendwann nicht mehr nur darum, warum du erschöpft bist, warum dein Körper reagiert oder weshalb etwas immer wiederkehrt. Sondern auch darum: Wie müssen Arbeit, Alltag und dein Leben aussehen, damit dein Körper sie mittragen kann?
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